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Archiv für Juni, 2010

Blutspenden und nicht

17. Juni 2010 um 8:53 AM • Willst du dich Einmischen 0

Heutiger Glückskeks:
“Ich bin Pessimist für die Gegenwart, aber Optimist für die Zukunft.” (Wilhelm Busch)

Stimmung: müde, aufgedreht
Tätigkeit: Bilder bearbeiten
Song: Bring me the horizon – Sleep With One Eye Open

Gestern war mal wider Blutspenden in der Stadt und meine Schwester hat mich tatsächlich dazu überredet das ich auch mitmachen geh. Grund zur Überredung, ich habe schon etwas angst vor Spritzen und so, habe als kleines Kind immer die ganze Arztpraxis zusammen geschrien und mit 17 hatte ich gerade mal meine erste Blutabnahme.
Naja, bin etwas nervös dann dahin und als ich den Fragebogen ausgefüllt habe, stand dort Bodypiercing etc. in den letzten 4 Monaten. Ich schon gedacht, das wird dann wohl nichts, da ich im April mir meine Lippe gepierct habe. Ich zum Arzt rein, mich gefragt wann ich das letzte mal was gegessen habe (es war so gegen halb 3) und ich so 10 Uhr denk ich mal. Das war leider schon zu weit entfernt und ich durfte nich Spenden. Ich war wirklich enttäuscht gewesen, weil ich mich dazu mal überwunden habe, was gutes tun wollte etc. und dann kommt sowas. Im Endeffekt haben sie mir dann ein paar Blutproben genommen. Aber das muss man erst mal schaffen.
Ich mich auf die Liege gelegt und die nette Schwester dann links geschaut. Nichts. Rechts geschaut. Nicht. Wieder links und dann wieder rechts und irgendwann hat sie dann eine Vene ganz außen am linken Arm genommen. Es war nich so schmerzhaft als ich dacht, mein Piercing wa da schon schlimmer auch wenn das auch nicht weh tat. Ok jetzt könnte man denken das wars, aber bei der Mel wars ja nich nach dem ersten mal schluss, nö, es wollte nicht raus. Sie haben nicht mal eine halbe kleine Röhre voll bekommen. Musste die nächste Schwester ran. Nahm sie dann eine andere. Ich dacht mir nur so, nicht noch einmal. Es war schon anstregend und etwas nervig. Dabei erklärte sie mir auch noch, das ich zu kleine Adern habe und ich vielleicht überhaupt nich spenden kann. Ich war dann ein 3. oder 4. mal enttäuscht worden beim Blutspenden. Da trau ich mich mal und dann wird mir gesagt, das ich vielleicht gar nicht spenden kann, weil meine Adern zu klein sind.
Das nächstes mal wäre dann im November, doch da bin ich leider nich da und kann dann erst im Frühjahr 2011. Ich werde es jedenfalls versuchen und wenn nicht dann hab ich es zumindest versucht.
Ich bin schon etwas Stolz auf mich das ich mich das auch wirklich getraut habe auch wenn es nich das ganze war.
Ich erzählte meiner Mutter, bevor ich gegangen bin, und sie meinte nur, das sie es erst glaubt, wenn ich wieder da bin und es auch wirklich gemacht habe. Joar, so war meine Ansicht auch.
Naja, zumindest werde ich nach fast 19 Jahren nun endlich erfahren wie meine Blutgruppe ist.

Wünsch euch noch was,
peace, mel

Die letzte Sekunde deines Lebens

10. Juni 2010 um 7:03 PM • Willst du dich Einmischen 0

Heutiger Glückskeks:
“Die Leute streiten, weil sie nicht gelernt haben, zu argumentieren.” (Gilbert Keith Chesterton)

Stimmung: fröhlich und happy
Tätigkeit: Musik hören, Sims 3 spielen
Song: Callejón – Sommer, Liebe, Kokain

Ein Auto prallt mit 80km/h Geschwindigkeit frontal gegen eine Mauer. Du sitzt hinter dem Lenkrad und hast „vergessen“, dich anzuschnallen. Unfallforscher haben rekonstruiert, was dann passiert.

1,0 Sek.
Starr vor Schreck lässt du die Bremsen blockieren, ein Ausweichen ist nicht mehr möglich.

0,9 Sek.
Du umklammerst krampfhaft das Lenkrad. Die Knöchel deiner Fingergelenke werden weiß.

0,8 Sek.
Noch 30cm bis zum Aufprall.

0,7 Sek.
Frontalaufprall: Stoßstange und Kühlergrill werden zermalmt.

0,6 Sek.
Dein Körper wird mit 80 km/h nach vorne geschleudert. Du hast nun ein Gewicht von über drei Tonnen und wirst mit über 20-facher Schwerkraft aus dem Fahrersitz gehebelt. Deine Beine brechen am Kniegelenk.

0,5 Sek.
Dein Körper löst sich mit starr aufgerichtetem Kopf aus dem Sitz, die gebrochenen Kniegelenke pressen sich schmerzhaft gegen das Armaturenbrett. Das Lenkrad verbiegt sich unter deinen Händen.

0,4 Sek.
Das Auto ist nun um etwa 60 cm kürzer. Der Motorblock bohrt sich in die Mauer. Dein Körper rast weiter mit 80 km/h nach vorne.

0,3 Sek.
Deine Hände sind in Todesangst starr am Lenkrad verkrallt, bis es bricht. Auch Gelenke und Arme brechen. Die Lenksäule bohrt sich in deinen Brustkorb. Stahlsplitter reißen Löcher in deine Lunge und zerfetzen die inneren Arterien.

0,2 Sek.
Deine Füße werden aus den Schuhen gerissen. Das Bremspedal bricht ab, das Fahrgestell des Autos knickt ab, und dein Kopf knallt gegen die Windschutzscheibe. Bisher hast du noch keine Zeit gehabt zum Schreien. Und du wirst auch nie mehr dazu kommen

01, Sek.
Das Auto verkrümmt sich, die Sitze werden aus der Verankerung gerissen und schnellen nach vorne. Dadurch wird dein Brustkorb unbarmherzig gegen die geborstene Lenksäule gepresst. Der Schock löst einen Herzstillstand aus.

0,0 Sek.
Du bist tot.

Ich hab den Text das erste mal in der Schule gelesen und ich musste mir Tränen verdrängen. Beim zweiten mal sind mir wieder die Tränen gekommen Ich finde es grausam und einfach nur schrecklich, wünsch dies niemanden.

Passt einfach auf euch auf! Und ich glaube das keiner so sterben möchte, oder!? :008:

peace, mel


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